Freiwillige Feuerwehr Reibersdorf
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03.11.2017 Kameradschaftsabend


Im Feuerwehr- und Schützenhaus fand am Samstag ein Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Reibersdorf statt. Im Mittelpunkt standen die staatliche Ehrung von je sechs Feuerwehrleuten für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst bzw. die Auszeichnung mit dem Verbandsehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Straubing-Bogen e.V.

 

 

Nach einem Gedenkottesdienst in der Expositurkirche Reibersdorf wurde der Kameradschafts- abend im örtlichen Feuerwehr- und Schützenhaus nach den einführenden Worten des Vorsitzenden Thomas Knauer mit einem gemeinsamen Essen eröffnet. Bürgermeister Heinrich Krempl zeigte sich erfreut über den großartigen Einsatz der Feuerwehr, einem wichtigen gemeindlichen Instrument, anderen zu helfen. Insbesondere hätten die für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst zu Ehrenden eine Generation lang ihre Kraft in den Dienst der Gemeinschaft gestellt.

Stellvertretender Landrat Franz-Xaver Eckl führte aus, dass Feuerwehrehrungen Tradition hätten und das Feuerwehrehrenzeichen vom Bayerischen Ministerrat zum 1. Januar 1920 gestiftet worden sei. Er erinnerte an das Hochwasser an der Donau im Juni 2013 mit dem historischen Pegelhöchststand in Straubing von 7,95 Meter, bei dem von den Feuerwehren unter anderem 750 Tonnen Sand in Sandsäcke abgefüllt worden seien. Eckl lobte die Feuerwehr Reibersdorf mit Kommandant Christian Probst, zweitem Kommandanten Florian Zirngibl, Vorsitzendem Thomas Knauer und zweitem Vorsitzenden Stephan Staudinger dafür, dass sie jederzeit zur Verfügung stünde und immer einsatzbereit sei. Sie habe ein großes Einsatzspektrum zu verzeichnen, das neben Bränden viele technische Hilfeleistungen umfasse.

Nach der Verleihung der Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige Dienstzeit meinte Kreisbrandrat Albert Uttendorfer, eine Ehrung wirke auch auf die Kameraden, sie schaffe Vorbilder, man könne nacheifern. Er würdigte die Leistungen der Feuerwehr Reibersdorf bei den Großbränden der Firma Wiesenhof, der Brauerei Irlbach und des ehemaligen Jugendzentrums in Straubing im Rahmen der Dispo-Gruppe Wasser. Uttendorfer hob auch die tolle Jugendarbeit hervor und bezeichnete die Kraft und den Eifer der Jugend zusammen mit den erfahrenen Feuerwehrkameraden als hervorragende Grundlage für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Reibersdorf.

Im Namen des Freistaates Bayern zeichnete stellvertretender Landrat Franz-Xaver Eckl folgende Feuerwehrleute für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Ehrenzeichen in Silber aus: Artur Braun, Albert Dünstl jun., Robert Kieninger, Alexander Probst und Stephan Staudinger.

Kreisbrandinspektor Werner Schmitzer überreichte in Anerkennung der besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen das Verbandsehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Straubing-Bogen e.V. die Floriansmedaille in Silber an:  Mike Etzold, seit 1990 Maschinist und Gerätewart; Alexander Probst, seit 1999 Maschinist und seit 2004 Schriftführer; Christian Probst, 1994 bis 2006 zweiter Kommandant, seit 2006 erster Kommandant; Otto Sandl, 1988 bis 1994 zweiter Kommandant, 1994 bis 2000 Gruppenfüher, 2000 bis 2006 erster Kommandant, seit 2006 Gruppenführer; Karl Staudinger, seit 1988 Gruppenfüher. Die Floriansmedaille in Gold erhielt Xaver Probst, 1972 bis 1977 zweiter Kommandant 1983 bis 2010 erster Vorsitzender, seit 2010 Ehrenvorsitzender und ständiges Mitglied der Vorstandschaft.


Außerdem erhielt die Feuerwehr Reibersdorf eine Spende über 80 Euro.  Diese überreichte Katja Kieninger im Namen der Kirchenverwaltung an Vorsitzenden Thomas Knauer
 

 

 
   
   
   
   
   
   

 

 

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